Ein Besuch über den Main: Von Samakita-Land nach Schlumberland

Am 4. Februar machte sich das Redaktionsteam aus dem angrenzenden bayerischen Samakita-Land auf den Weg nach Schlumberland. Man hatte gehört, dass es dort zu einer ganz bestimmten Jahreszeit außergewöhnliche Gepflogenheiten und Vorkommnissen gibt. Ja, dass das Land sich über mehrere Wochen auf dieses Ereignis vorbereitet. Noch während Geschenke ausgepackt werden und manch einer die Weihnachtsgans vertilgt, brüten die Schlumberländer bereits über den Vorbereitungen für dieses Ereignis. Fußgruppen entwerfen und nähen zu Hause fantasievolle Kostüme, und am ersten Januarwochenende schließlich fällt der lang ersehnte Startschuss für etwa 160 aktive Schlumberwagenbauer.

Dann heißt es für Groß und Klein Ärmel hochkrempeln. Am Wochenende und abends nach der Arbeit stehen sie in der Heimatbundhalle und bauen an riesigen Motiven an noch riesigeren Wagen. Da gibt es Köpfe so groß wie ein Gymnastikball und Störche fast so lang wie Giraffen, Elefanten in Lebensgröße und dann wieder Märchenschlösser, die so klein sind wie ein Mensch. An einer Ecke sieht man Kinder, die Zeitungspapier einkleistern, Frauen, die Köpfe mit rosa Farbe anmalen, Männer, die übergroße Hände oder andere Körperteile montieren und wieder andere, die Hasendraht in die richtige Form biegen. Denn der Draht dient in den meisten Fällen als Konstruktion für die verschiedenen Motive aus Pappmasché. Jeder Wagen erhält sein eigenes Motiv. Die oft lustig aussehenden Figuren erzählen eine Geschichte, die irgendetwas Aktuelles aus der Welt und dem Schlumberland zu tun hat.

Diese Vorbereitungen sind so wichtig in Schlumberland, dass sogar die Bürgermeisterin Dagmar Nonn-Adams vorbei kommt. Und nicht nur die: Das Prinzenpaar, das Schlumberland in der Zeit regiert, kommt jeden Samstag zur Stippvisite vorbei. Prinz Peter-Marzellin I. und Prinzessin Julia sind gekommen, um die Wagenbauer des Schlumberlandes zum Fortschritt zu beglückwünschen, ein Schwätzchen zur Aufmunterung zu halten und die gemeinsame Brotzeit zu eröffnen. Wobei Aufmuntern das falsche Wort ist, denn die ehrenamtlichen Wagenbauer sind allesamt gut drauf und genießen es, dabei zu sein.

Der Schlumberpräsident und die Sache mit den Schwellköpfen

Woher wir das alles wissen? Wir haben dem Schlumberpräsidenten, Richard Biegel,  Löcher in den Bauch gefragt! Vor unserem Besuch haben wir uns im Kindergarten einen Film über Schlumberland angeschaut und ganz viele Fragen überlegt. Der Oberschlumber hat sich fast zwei Stunden Zeit für uns genommen. Zuerst hat er uns den Kostümfundus gezeigt. Dort hängen ungefähr 4.500 Kostüme und Zubehör, die in den letzten Jahrzehnten getragen wurden und die bis in das 12. Jahrhundert zurückreichen. Nein, so alt sind die Klamotten nicht; sie sind natürlich alle nachgemacht. Da findet ihr Rokokokleider und Perücken aus dem 18. Jahrhundert, Pellerinen, Hellebarden aus dem 14. bis 16. Jahrhundert, Hüte von Königen bis zum Kutscher, Indianerschmuck, Märchenkleider bis hin zu modernen Outfits, wie sie Lady Gaga trägt. Und natürlich Schwellköpfe! Was das ist? Das sind riesengroße Köpfe aus Pappmaché, die sich Menschen überziehen, um andere zu erschrecken oder zu belustigen. Ihr müsst wissen, dass sich die Menschen in Schlumberland in dieser närrischen Zeit verkleiden. Warum tun sie dies? Das hat eine ganz lange Tradition, die bis ins Altertum zurückgeht. Die Menschen schlüpfen in Rollen, die sie im normalen Leben nicht spielen. Der eine will Priester, Bettler oder Teufel sein. Männer werden zu Frauen, Frauen zu Hexen oder Nonnen und Kinder zum Engel, Marienkäfer, Cowboy oder zu Pipi Langstrumpf.

Ein schlauer Oberschlumber

Der Schlumberpräsident ist unheimlich schlau. Er ist nämlich seit 60 Jahren leidenschaftlicher Schlumber und hat uns deshalb sehr viel über die Geschichte dort verraten. Leider können wir Euch das alles unmöglich wiedergeben. Schließlich hatten wir allerhand zu tun mit Schauen, Anprobieren, Anfassen und natürlich Fragen stellen…. Auf die hat sich der Oberschlumber übrigens supergut vorbereitet. Vier vollgeschriebene Seiten hatte er dabei, damit ihm ja nichts durch die Lappen geht bei den Duzend Fragen, die wir dabei hatten. Wir wollten zum Beispiel wissen, warum die Menschen hier ‚Helau’ rufen. Dafür hat Schlumberbiegel sogar ein Gedicht extra für uns umgedichtet! Die Antworten auf alle Fragen könnt Ihr in unserer Kinderzeitung lesen bzw. in den nächsten Wochen unter www.samakita-kinderzeitung.de downloaden. Doch zurück zu den Vorbereitungen in Schlumberland…

Nach der Kostümbesichtigung nahm Herr Schlumberpräsident uns mit in die Halle, wo wir den Wagenbauern beim Formen, Malen, Kleistern, Schweißen und Montieren zuschauen durften. Sogar zwei Kamerateams bzw. Fotografen von RTL und der Offenbach Post waren da. Ein Reporter hat sich uns gleich an die Fersen geheftet. Wahrscheinlich hat er gewusst, dass wir die richtigen Fragen stellen, oder wollte er vielleicht mehr über Samakita-Land wissen?? Schließlich sind wir die einzige Kindergarten-Kinderzeitung Deutschlands. Es war jedenfalls ein emsiges Treiben dort und ganz schön aufregend. Wir kleinen Samakita-Ländler waren ganz schön beeindruckt und überwältigt. So viele neue Eindrücke mit nur 5 Jahren! Trotzdem es eng und viel los war hat sich keiner beschwert, dass wir im Weg standen oder jemanden von der Arbeit abhalten. Das fanden wir echt toll! Dafür ein schlumbergroßes Dankeschön!

Besucher aus nah und fern

Von den Vorbereitungen und vor allem dem großen Treiben in der sogenannten 5. Jahreszeit hören auch die Schlumbernachbargemeinden, und sogar die ganze Nation weiß davon, denn in anderen Regionen gibt es ähnliche Veranstaltungen. Man hört, dass das Spektakel im ganzen Land immer am 11.11. eingeläutet wird, in den Wochen vor Aschermittwoch seinen Höhepunkt erreicht und am selbigen Tag endet.  Viele kommen extra angereist, um sich zu den hiesigen Schlumbern zu gesellen, gemeinsam durch die Gassen zu ziehen und anderen Menschen lustige Streiche zu spielen. Nach gut sechs Wochen Arbeit schließlich öffnen auch die fleißigen Wagenbauer ihre Hallentore, fahren alle Wagen hinaus und präsentieren sie einer breiten Öffentlichkeit, die sich das ganze Spektakel auch in bunten Kostümen verkleidet anschaut. Dies passiert immer am vorletzten Tag der Narrenzeit. Von was ist wohl die Rede? Richtig, vom großen Rosenmontagsumzug!

Was bedeutet „Schlumber“?

Wer sich jetzt noch fragt, woher die Schlumber ihren Namen haben, darf sich auf die Antwort freuen: In der Gegend rund um Seligenstadt gab es früher viele Schäfer mit Herden, und es wurde Flachs angebaut. Schlumben bedeutet zum einen die Tätigkeit des Reißens von Wolle und Flachs zu Fadensträngen. Und dann gibt es noch diese: Beim Weben ließ man mit einem sogenannten Schiffchen den Querfaden jeweils von der einen zu anderen Seite “schlupfen”. Daraus wurde in der Mundart das “Schlumbfen” und das “Schlumbern”. Schlumber waren im weitesten Sinne also all diejenigen, die bei diesen Arbeiten und anderswo gesellig beisammen saßen, dabei zum Zeitvertreib flachsten, sich gegenseitig auf die Schippe nahmen und ihren Spaß miteinander hatten.

Evas Evangelium: Jungredakteurin der Kindergartenzeitung “Neues aus Samakita-Land” wird zur Reporterin

Kleinostheim, Dezember 2011. Dass aus stillen Wassern ganz tiefe Erkenntnisse fließen können, zeigt uns Eva. Anfangs schüchtern und zurückhaltend, begnügte sie sich in den wöchentlichen Redaktionssitzungen lange mit der Rolle der Beobachterin und aufmerksamen Zuhörerin. Irgendwann platzte – wie bei den meisten Kindern – der Knoten und sie war wie verwandelt. Jetzt ist Eva, die mittlerweile in die erste Klasse geht, sogar so mutig, sich einer breiten Öffentlichkeit zu stellen. Im YouTube-Video erzählt sie von Licht, Dunkelheit, Weihnachten, Kerzen und vielem mehr. Sprachlich sehr bemerkenswert, wie ich finde: http://xiij.de/EvasEvangelium

Stolz sind sicher nicht nur Evas Eltern, sondern auch ich als Chefredakteurin von “Neues aus Samakita-Land” und die Kindergartenleiterin Petra Sparn. Schließlich war Eva letztes Jahr noch “unser” Redaktionsmitglied. Wenn alle meine Redaktionsmitglieder so prominent werden …

Die Texttreff-Weihnachtsparade: Blogwichteln

Kennen Sie den Texttreff? Sofern Sie nichts mit Schreiben zu tun haben und weiblichen Geschlechts sind, vermutlich nicht oder nur periphär. Eine Textine (so heißen die wortstarken Frauen intern) hatte beim Gedanken an ihren (sicher rein subjektiv beurteilten) verwaisten Blog die tolle Idee zum Blogwichteln. Und so entstand der Aufruf: Jede Textine, die der selben subjektiven Meinung war, einen verwaisten Blog zu besitzen, aber auch jede andere, die andere gerne mit einem Blogbeitrag beglückt und sich über einen Gastbeitrag freut – puh was für ein langer Ausnahmesatz – die hat an der Blogwichtelaktion teilgenommen. Ich selbst durfte für Daniela Wohlfromms Blog schreiben. Das Thema, das ich behandeln durfte, weil gerade ziemlich aktuell, heißt Pecha-Kucha. Mehr dazu bei Gelegenheit hier: www.blog.textwerkerin.de.

Meine Gastschreiberin heißt Katja Tongucer, und freue mich sehr, einen Beitrag einer Kollegin aus Moskau in meinem Blog zu haben.Katja lebt seit 3 Jahren mit ihrem Mann und zwei Kindern in der Hauptstadt Russlands. Als Diplom-Übersetzerin für Englisch und Spanisch durchlief sie ihre berufliche Reise durch viele Disziplinen, u.a. als Sekretärin, Sprachtrainerin, im internationalen Vertrieb und als Übersetzungskoordinatorin. Die Arbeit mit Sprache und Sprachen ist der rote Faden, der sich durch alle Stationen zieht und sie letztendlich zum Schreiben und Ghostwriting geführt hat. Deshalb handelt ihr Blogbeitrag vom Ghostwriting. Vielen Dank an Katja für diesen Beitrag.

Wie von Geisterhand

(von Katja Tongucer, Moskau)

Ich bin ein Phantom. Ein Geist. Ich bin unsichtbar, aber unheimlich bin ich nicht. Ich bin Ghostwriterin. Ah ja, werden Sie jetzt denken, das sind diese dubiosen Leute, die für Geld den faulen Studenten die Abschlussarbeiten schreiben.

Nicht zuletzt seit der Diskussion um die Doktorarbeit des Herrn zu Guttenberg, werden Ghostwriter ja sehr misstrauisch beäugt, wobei ein guter Ghostwriter bestimmt sauberer gearbeitet hätte. Doch Vorsicht! Es gibt verschiedene Arten von Ghostwritern und nicht alle sind Quälgeister der Intelligentsia.

Da sind zunächst die akademischen Ghostwriter. Das sind die bösen Geister, die an den Universitäten ihr Unwesen treiben, zahlenden Studenten mit unlauteren Methoden den Abschluss retten und niemals öffentlich in Erscheinung treten. Diese Art des Ghostwritings kann und will auch ich nicht unterstützen. Es ist nichts dagegen zu sagen, wenn Studenten oder Doktoranden sich Hilfe bei der Formulierung in Form eines Lektorats holen. Auch ein Korrektorat sei jedem angeraten, denn der Fehlerteufel schleicht sich auch bei sorgfältigster Arbeitsweise gerne ein. Der wissenschaftliche Inhalt der Arbeit muss aber ohne Zweifel von der Person stammen, die ihren Namen darunter setzt. Da sollten sich die Geister nicht scheiden.

Dann gibt es den Berufszweig der Redenschreiber. Das ist eine sehr anspruchsvolle Tätigkeit und es bedarf großer Kunst, einem anderen Menschen die richtigen Worte in den Mund zu legen. Wir leben in einer Zeit, in der Schein mehr zählt als Sein. So kann uns ein guter Auftritt flugs in die Höhe katapultieren, während ein schlechter Vortrag beim Zuhörer höchstens ausgiebiges Gähnen hervorlockt. Ich möchte diese Art des Ghostwritings nicht als unmoralisch bewerten. Es erspart sicherlich vielen Menschen entweder eine Peinlichkeit oder eine qualvolle Zeit, je nachdem, auf welcher Seite des Rednerpultes man sich nun befindet. Ein Vortrag kann nun wirklich nicht geistreich genug sein.

Meine Tätigkeit ist das biographische Ghostwriting. Ich helfe Menschen, die etwas erzählen möchten, dazu aber nicht die Worte finden. Mit einem guten Ghostwriter gehören unbeschreibliche Erlebnisse der Vergangenheit an. Meiner Meinung nach hat jeder Mensch etwas erlebt, das sich aufzuschreiben lohnt. Und sei es nur für die eigenen Nachkommen. Kindheitsgeschichten, Reiseberichte, Familiengeheimnisse – ein Ghostwriter hört zu, ordnet, fasst zusammen und schreibt auf, wobei die Kunst darin besteht, den Ton des eigentlichen Erzählers zu treffen.

In den Buchläden gab es in den letzten Jahren geradezu einen Biographie-Boom. Viele Prominente können es nicht lassen, ihre Lebensgeschichte in gedruckter Form unter die Leute zu bringen. Dass hinter diesen Autobiographien oftmals ein Ghostwriter steckt, ist kein Geheimnis mehr – nicht erst seit Katja Kessler es mit Dieter Bohlen getan hat.

Hera Lind tut es neuerdings auch. Einige ihrer Bücher tragen den Zusatz „nach einer wahren Geschichte“ und sind im Grunde genommen genau das, was viele Ghostwriter im Auftrag ihrer Kunden anfertigen. Doch mit dem bekannten Autorennamen verkauft sich eine Lebensgeschichte ohne Zweifel viel besser. Und eine wahre Geschichte ist meist viel interessanter und spannender als ein weiterer lustiger Frauenroman. Hier profitieren beide Seiten. Ein neuer Trend?

Da folge ich dem Zeitgeist gerne, auch wenn ich dabei trotzdem lieber unsichtbar bleibe.

Neues aus der Texterwerkstatt im Dezember 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

Bald riecht es wieder nach Zimt und Glühwein, und der eine oder andere überlegt bereits, wie das weihnachtliche Festmahl aussehen soll. Wie wäre es, wenn Sie sich bei der Gelegenheit Gedanken machen, was Journalisten am besten schmeckt? Ich meine natürlich nicht  den kulinarischen, sondern den intellektuellen Geschmack. Welche Art von Nachrichten, Inhalten und Texten mögen Zeitungsmacher? Womit kommen Sie ins Blatt und mit welcher Pressemitteilung garantiert nicht? Mein konkretes Beispiel heute ist ein eigenes, denn es eines der wichtigsten Kriterien für eine Pressemitteilung: Die Neuigkeit.

Dies sind die News im Dezember 2011

1. Aktuelles: Die Worttänzerin ist umgezogen

2. Handwerkliches: a) Kriterien für eine Pressemitteilung b) Pecha-Kucha-Vortrag

3. Sprachliches: So sollte eine Pressemitteilung geschrieben sein

4. Lustiges: Aus der Samakita-Kinderredaktion

1. Aktuelles:  Hessen hat eine Worttänzerin und Texterin mehr

 APROPOS.TEXT ist umgezogen und ab sofort nicht mehr in Kleinostheim erreichbar. Die neue Anschrift lautet: Friedhofstraße 21, 63512 Hainburg-Hainstadt. Telefon: 06182 / 99 30 970. Mail- und Webadresse bleiben unverändert. Die kompletten Kontaktdaten finden Sie unten in der Signatur; mehr zum Umzug im letzten Blogeintrag hier:  http://worttaenzerin.wordpress.com/

2. Handwerkliches: Kriterien für eine Pressemitteilung

Wenn diese Umzugsmeldung mal keinen Neuigkeitswert hat… zwar nicht gleich für die Frankfurter Allgemeine, aber für Sie als meine Kunden und Geschäftspartner durchaus. Wie irritiert wären Sie, wenn Sie beim nächsten Anruf bei der Telekom „Kein Anschluss unter dieser Nummer“ hörten? Wenn Sie zum Möbelmarkt führen und dort alles abgebrannt wäre?  Damit wären wir schon beim wichtigsten Kriterium für eine Pressemitteilung: der Aktualität. Ziehen Sie um, haben einen Wettbewerb gewonnen, Ihren Umsatz verdreifacht oder feiern 100-jähriges Jubiläum verbunden mit einer öffentlichen (Spenden-)Aktion? Wichtig ist, dass die Nachricht neu, wichtig oder interessant ist.  Konkrete Anlässe sind:  Innovation, Investition, überdurchschnittlicher Erfolg, Kooperationen, Events, Veränderungen in der Geschäftsleitung, Sponsoring, Umweltschutz, Mitarbeiter, etc. Ihre Pressemitteilung sollte von öffentlicher Bedeutung sein. Weitere Kriterien sind Folgenschwere, Dramatik, Nähe, Kuriosität, Fortschritt, Liebe, Gefühl oder Kampf.

Im nächsten Newsletter erfahren Sie mehr über den Aufbau einer Pressemitteilung.

Pecha-Kucha-Vortrag: Texten ist Handwerk

Haben Sie schon von Pecha Kucha gehört? Das ist eine Vortragstechnik, bei der in maximal 6:40 Minuten alles gesagt wird (http://de.wikipedia.org/wiki/Pecha_Kucha) Beim Marketingtag des BVMW (Bundesverband Mittelständische Wirtschaft) hielt ich erstmals einen solchen Vortrag zum Thema „Zielorientiertes Texten – vom Konzept zum fertigen Text“. Den Vortrag finden Sie unter hier: http://www.apropos-text.de/neuesausdemtexterland.html. Wenn Sie selbst eine Veranstaltung dieser Art planen bzw. daran teilnehmen und Unterstützung bei Ihrer Präsentation benötigen, sprechen Sie mich an. Falsch vorbereitet können selbst 6 Minuten zu gefühlten Ewigkeit für die Zuhörer werden. In Kürze werde ich dazu einen Gastbeitrag in einem Blog veröffentlichen. Wenn Sie den Link haben möchten, schicken Sie mir bitte eine Mail.

3. Sprachliches: So sollte eine Pressemitteilung geschrieben sein

Eine Pressemitteilung ist keine Werbebotschaft, mit der Sie etwas verkaufen sollen. Darauf reagieren Redaktionen sehr sensibel und verweisen auf die Anzeigenabteilung. Beachten Sie deshalb beim Formulieren folgendes:  Neutral und sachlich bleiben; kurze und einfache Sätze, Fremd- und Fachwörter vermeiden, aktiver Satzbau statt Passiv, Zahlen bis Zwölf ausschreiben; Zitate mit Kerninformationen versehen, Informationsquellen angeben und: Keine Werbesprache!

4. Lustiges: Aus der Samakita-Kinderredaktion

Wer es noch nicht weiß: Seit über 5 Jahren leite ich als Gründerin und Chefredakteurin ein deutschlandweit einmaliges Projekt: „Neues aus Samakita-Land“. Das ist eine Zeitung, die von Vorschulkindern für Kindergartenkinder gemacht wird. Mehr dazu auf http://samakita-kinderzeitung.de. Meine aktuellsten Anekdoten aus den Redaktionssitzungen teile ich gerne mit Ihnen: Jenny auf die Frage hin, ob sie denn diesmal zuverlässig an die Hausaufgabe für nächste Woche denkt: „Wenn ich es nicht vergesse, ist das gar kein Problem.“ Der 5-jährige Max zum Abschied an die Chefredakteurin: „Ciao Bella“.

Wenn Ihnen der Newsletter gefallen hat, empfehlen Sie ihn bitte weiter. Für Anregungen danke ich Ihnen schon jetzt! Zum Abbestellen  genügt eine Mail an mail@apropos-text.de mit dem Betreff „Newsletter abbestellen“.

Herzliche Grüße

Snezana Galijas
APROPOS.TEXT
PR.Werbetext.Redaktion
Friedhofstraße 21
63512 Hainburg
Tel. 06182/99 30 970

mail@apropos-text.de
www.apropos-text.de
www.worttaenzerin.de
www.samakita-kinderzeitung.de
www.kindergartenzeitung.de

Hessen hat eine Texterin und Worttänzerin mehr …

… während Bayern eine verliert. Nein, nicht wirklich. Denn ich bin nur kurz hinter die Grenze gezogen und bleibe allen meinen regionalen Kunden am bayerischen Untermain und rund um Aschaffenburg treu! Ein Stück näher an den Nabel der Welt gerückt (Airport Frankfurt) bin ich dafür noch schneller bei allen anderen. Auch wenn ich gerne mal abhebe, um mir aus der Vogelperspektive einen Überblick zu verschaffen, bleibe ich doch auf meinem bekannten Parkett: dem Texten, Konzipieren, Chefredaktionieren und USP-Beraten. Meine neue Wirkungsstätte ist Hainburg, Ortsteil Hainstadt. Ganz in der Nähe des malerischen und entzückenden Touristenstädtchens Seligenstadt und 25km östlich von Frankfurt gelegen, kann man hier übrigens wunderbar kilometerlang entlang des Mains Fahrrad oder Inliner fahren oder Spazieren gehen. Ich bin quasi von Kleinostheim/Aschaffenburg am Main entlang flussabwärts in nordwestliche Richtung auf die andere Seite nach Hainburg ‘gepaddelt’.

Von meinem Bürofenster aus blicke ich auf viel Grün und lasse mich von den gelbbäuchigen, aufgeweckten, kleinen Vögeln (den Namen liefere ich noch nach!) beflügeln, die direkt vor meiner Nase in den Ästen herumschwirren.

Hainburg ist ein Ort des Handwerks, habe ich mir sagen lassen. Ich liebe Handwerker, bin ich doch selbst einer. Denn Texten ist ja nichts anderes als gutes Handwerk, wenn auch physisch deutlich weniger anstrengend als Streichen, Tapezieren, Verputzen, Boden verlegen, Dübeln, Schrauben, Nageln… Dass ich das kann (und sogar gerne mache!) habe ich die letzten Wochen bewiesen, wie mir meine Freundin, ihres Zeichens gelernte Werkzeugmacherin und Maschinenbautechnikerin attestiert. Gibt es eigentlich einen staatlich geprüften Kistenpacker? Ich bekäme sicher ein Diplom!

Nun gut, eigentlich wollte ich nur kurz meine neue Anschrift mitteilen, bevor ich mich weiter dem Texterhandwerk widme: Friedhofstraße 21, 63512 Hainburg-Hainstadt, Tel. 06182 / 99 30 970. Der Vollständigkeit halber noch die (unveränderte) Mailadresse: mail(at)apropos-text.de.

Meine treue, zuverlässige und allzeit bereite 24-Stunden-Vertriebsmitarbeitern hat Ihren Standort behalten: http://www.apropos-text.de. Schauen Sie doch mal bei ihr vorbei; sie freut sich über jeden Besuch und netten Plausch. :-)

Zu guter Letzt: Ich freue mich über viele Handwerkerkunden aus der Region, wo ich doch gerade voll im Thema bin. :-)

“Vom Konzept zum fertigen Text” – Einladung zum BVMW-Marketingtag 17.11. in Gelnhausen

Am 17. November geht es im Pecha-Kucha-Präsentationsformat kurz-knapp-knackig neben vielen Kurzvorträgen rund ums Marketing auch um “Texte, die begeistern und bewegen – vom Konzept zum fertigen Text”. Wer in Kürze erfahren möchte, wie man von der Absicht (einen Text zu Papier zu bringen) über die Idee zum fertigen Text kommt, der ist herzlich eingeladen zum BVMW-Marketingtag in Gelnhausen. Ein Auszug aus dem Veranstaltungsflyer, in dem sämtliche Kurzvorträge aufgeführt sind:

Der Marketingtag ist eine B2B Veranstaltung, bei der sich Unternehmer gegenseitig in Kurzform die Firma und/oder Produkte vorstellen, um danach direkt miteinander ins Gespräch zu kommen. Sie erleben eine Fülle von Informationen – Marketingthemen, Firmenvorstellungen, Erfolgsgeschichten, Produktinformationen im Pecha Kucha Format.

Ziel der Kurzvorträge ist die Darstellung pfiffiger Möglichkeiten, Kundenkontakte
zu intensivieren und den Umsatz zu steigern und die Vorstellung von pfiffigen Ideen und Produkten aus der Region. Jeder Teilnehmer wird Anregungen für sein Geschäft mit nach Hause nehmen können.

Pecha Kucha ist ein Format eines Kurzvortrags, bei dem wenige Powerpoint-Bilder gezeigt werden, um in kurzer Zeit hohe Aufmerksamkeit zu erzielen – an Präsentationstischen kann hinterfragt und diskutiert werden. Durch das Format ist jeder Vortragende gezwungen ist, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Mehr dazu hier: http://www.apropos-text.de/neuesausdemtexterland.html

Schneewittchen und die sieben Vorschulkinder: Die Worttänzerin im Interview

In den aktuellen Alumni-News von Ernst & Young erschienen: Ein sehr netter Beitrag von Stefanie Herzog über meine Arbeit als Chefredakteurin bei der Kindergartenzeitung “Neues aus Samakita-Land”, mein Leben als freie Werbe- und PR-Texterin und natürlich als frühere Chefsekretärin bei Ernst & Young (früher Arthur Andersen) mit dem “chaotischsten” Chef aller Zeiten: War ne schöne Zeit damals mit “KB”. :-)

Schneewittchen und die sieben Vorschulkinder

Neues aus der Texterwerkstatt im Juli 2011

Liebe Leserinnen und Leser,
es gibt Dinge, die sind „in“. Zu meiner Zeit waren es Glitzersticker, vor 10 Jahren hatte jedes Kind Diddle und heute heißen die „Must-have“ Nintendo DS und natuerlich Internet. Die Eltern unter Ihnen kennen seitenlange (Weihnachts-)Wunschliste des Nachwuchses. Wir Erwachsene sind „in“, wenn wir die Klaviatur der Social Media beherrschen. XING, Facebook, Twitter, Blog oder Google+ – unser soziales Umwelt passt heute auf 55 Quadratzentimeter, die Groesse eines Handys. Arbeit und Privat versteht sich. Doch braucht man all das wirklich und wie viel davon, um den Puls der Welt zu hoeren? Wie viel Fluch, und wie viel Segen steckt in Social Media, dieser virtuellen Lilliput-Welt, die niemals schlaeft? Meine klare Antwort heißt: Milchkaffee. Verzichten nein, aber Sie allein entscheiden ueber das Mischverhaeltnis. :-)

Dies sind die News im Juli 2011

1. Aktuelles: Social Media – Neueste Studien zum Thema

2. Handwerkliches: Frisch gezwitschert – 140 Zeichen für Ihre Botschaft

3. Sprachliches: Ich denke, also spinn ich

4. Lustiges:Twitterpost

5. In eigener Sache: Die Worttaenzerin sucht neues Domizil

1. Aktuelles: Social Media – Neueste Studien zum Thema

Eine Studie der Sikom Software GmbH vom Mai 2011 erklaert, dass die meisten Verantwortlichen in den Bereichen Kundenkommunikation und Service den Social-Media-Kanaelen langfristig viel zutrauen. Andererseits seien aber auch viele Entscheider noch skeptisch, welche Herausforderungen durch Social Media auf die Unternehmen zukaemen. Einig sei man sich jedoch darin, dass an diesen Kanaelen langfristig kein Weg vorbeifuehre. Der ganze Beitrag: http://xiij.de/Studie_Social_Media_Sikom.

Laut einer Online-Blitzumfrage von news aktuell unter Fach- und Fuehrungskraeften aus der Kommunikationsbranche sehen 73 % der Befragten großen Weiterbildungsbedarf bei den Themen Social Media und Online-PR. Für 49 % werde die groesste Herausforderung sein, immer auf dem Laufenden zu bleiben. 45 % sehen eine Aufgabe darin, den Erfolg von Social-Media-Aktivitaeten nachzuweisen sowie zielgruppengerechte Ansprache zu sichern (38 Prozent) und ueber die rechtlichen Rahmenbedingungen im Social Web Bescheid zu wissen (30 Prozent).

Die Worttaenzerin twittert
Ganz ehrlich: Bis vor drei Wochen habe ich jedem, der mich nach Twitter gefragt hat, unglaeubig bis entruestet geantwortet: „Habe schon genug um die Ohren. Wann soll ich das denn noch machen?“ Nun, seit gut 14 Tagen bin ich dabei und habe jetzt noch ein bisschen mehr um die Ohren… Schuld daran ist Norbert Schuster, www.strike2.de Doch dazu gleich mehr. Hier mein Twitteraccount für alle, die mir folgen und tagesaktuelle Informationen erhalten wollen: http://twitter.com/#!/Worttaenzerin

2. Handwerkliches: Frisch gezwitschert – 140 Zeichen für Ihre Botschaft

Falls Sie in naher oder ferner Zukunft dazu stoßen moechten, nachfolgend ein paar Zahlen zur Entwicklung, die Vorteile, die Ihnen bis dahin entgehen und was Sie jetzt schon vorausschauend tun sollten.

480.000 Accounts hatte Twitter im März 2011, weltweit sind es 160 Millionen (im Vergleich dazu Facebook: 650 Mio). Tendenz rapide steigend. Aktuelle Zahlen und Entwicklungen finden Sie auf www.http://webevangelisten.de. Laut Experten führt also kein Weg an Twitter vorbei. Sie sollten sich deshalb jetzt schon wenigstens Ihren (Firmen-)Namen für zukuenftige Twitteraktivitaeten sichern (vergleiche: Domainnamen-Gerangel), und einen Account anlegen. Das ist schnell gemacht und Sie brauchen erst einmal gar nicht aktiv werden. Ich selbst twittere als Worttaenzerin, da mein Blog den selben Namen hat, aber ich habe auch den folgenden (weniger aktiven) Account angelegt: http://twitter.com/#!/APROPOSTEXT.

Einmal angemeldet koennen Sie sich in Ruhe umschauen, welche Personen und Unternehmen twittern und welche Vorteile dieses Medium für Sie haben koennte. Was die Inhalte anbelangt gilt für Sie als Unternehmer das gleiche wie bei Broschueren, Websites und anderen Kommunikationsmitteln: Sie sollten eine Strategie entwickeln, was Sie ueber Twitter erreichen wollen. Dies koennte sein: Markt- und Zielgruppenbeobachtung, schnelle Informationsvermittlung in Kombination mit wohl dosierter (!) Werbung. Im Rahmen Ihrer allgemeinen Kommunikationsstrategie koennen und sollten Sie auch Twitter und Facebook integrieren. Ich helfe Ihnen gerne dabei.

Sie moechten es probieren? Dann empfehle ich Ihnen das Buch „Twittern fuer Manager“ (http://twittern-fuer-manager.de) vom ‚Twittercoach’ Norbert Schuster (uebrigens auch aus Kleinostheim). Hier steht alles drin, was Sie über das Thema wissen muessen. Er beschreibt (nicht nur für Manager), wie Sie Schritt für Schritt Ihren Account anlegen und sich in Twitter bewegen. Zahlreiche Praxisbeispiele ergaenzen diesen Praxisleitfaden. Falsch machen unmoeglich! Eine ausfuehrliche Rezension des Buches finden Sie in Kuerze auf meinem Blog: http://worttaenzerin.de

Vom Insider: Falls Sie sich wundern, wie andere Unternehmer es schaffen, in Social Media aktiv zu sein: Viele lassen externe Dienstleister (Ghostwriter) für sich twittern, posten und bloggen. ;-) Eine Ueberlegung wert? Dann sprechen Sie mich bitte an!

3. Sprachliches: Ich denke, also spinn ich

Fischteich-Effekt, Gummiband-Effekt, Walkman-Effekt, Dalai-Lama-Effekt, Cocktailparty-Effekt, Weihnachtseffekt, Romeo-und-Julia-Effekt, Laechelmasken-Syndrom… Zuerst dachte ich, Jochen Mai und Daniel Rettig haetten sich werbetexter-like ein paar griffige Titel für verschiedene Phaenomene oder Verhaltensmuster ausgedacht. Dabei handelt es sich tatsaechlich um bekannte Begriffe, die die beiden Autoren in einem Buch zusammengefasst haben. In elf Kapiteln aufgeteilt erfaehrt der Leser verschiedene bewusste und unbewusste Verhaltensmuster aus allen Lebensbereichen.

Alles in allem: Eine amuesante, locker geschriebene Unterhaltungslektuere (auch zum Verschenken) mit einigen Aha-Effekten und Einblicken in die Verhaltenspsychologie. Einige Hinweise kann man sogar für Werbemaßnahmen nutzen. Jochen Mai (Social Media Experte bei der Wirtschaftswoche und Autor der „Karrierefibel“) hatte mich um eine Rezension dieses vor kurzem erschienenen Buches gebeten. Voilà mein Urteil: http://xiij.de/Worttaenzerin_Buchrezension

4. Lustiges: Twitterpost

„Wo kann ich den Juli bitte umtauschen? Er ist undicht!“ (von @textzicke)
„So, alles Unwichtige haette ich dann heute schon mal erledigt“ (unbekannt)
„Haette ich zwei Katzen, hießen sie ‘Aronal’ (fuers Fruehstueck) & ‘Elmex’ (fuers Abendessen) (@ausserirdischer)

5. In eigener Sache: Neue Buehne fuer die Worttaenzerin

Die mit dem Wort tanzt sucht ein neues Zuhause ab Mitte/Ende Dezember. Das (Miet-)Objekt der Begierde steht in Aschaffenburg oder Umgebung, gerne auch wieder in Kleinostheim. 5-6 Zimmer sollte das Haeuschen mit Garten haben sowie eine gute (oeffentliche) Verkehrsanbindung. Ich freue mich ueber jeden Hinweis und bedanke mich fuers Augen und Ohren offen halten!

Können Sie eine Wand zur Probe tapezieren?

Es gibt sie noch, diese „Können Sie mir mal eine Probewand tapezieren“-Anrufe. Ich kannte sie bisher nur vom Hören-Sagen. Jetzt kann ich auch mitreden. Da ruft mich heute der Geschäftsführer eines Unternehmens an, der gerne mal nur die Startseite für seine Website betextet hätte. So zur Probe, um zu sehen, ob wir zusammenarbeiten können. Die anderen Seiten hätten die Mitarbeiterinnen bereits getextet. Er wollte mal sehen, welche sonstigen Fähigkeiten seine Damen haben. Ich habe ihm die Sache mit der Probewand erklärt. Überzeugt hat ihn allerdings erst meine Erklärung, warum ich keine einzelne Seite – ob mit oder ohne Vergütung – texten kann. Schließlich ist die Startseite Teil einer ganzen Website, und damit ein Puzzleteil, das zum Rest passen muss. Inhaltlich geht es um Absicht, Ziele und Zielgruppen. Drauflos schreiben, um einen leeren Platz zu füllen, ist da kaum zielführend.

Die Frage ist: Was will ich mit meiner Website erreichen? Informieren, verkaufen, positionieren? Hierfür ist oft ein ausführliches Briefing- oder Beratungsgespräch nötig. Schließlich ist eine Website eine 24-Stunden-Vertriebsmitarbeiterin, die – richtig gebrieft und geschult – rund um die Uhr, nachts und an Feiertagen und während des Urlaubs für Sie arbeitet. Vielen ist das nicht bewusst. Nicht wenige Unternehmen fangen erst an dieser Stelle an, sich über ihr Unternehmen und die Strategie Gedanken zu machen. Erst nachdem diese Vorarbeit gemacht ist, geht es an die Navigationsstruktur und ans Texten. Dass dabei die Startseite oft erst als letzte fertig wird, ist keine Seltenheit. Dann kommen da noch Dinge wie google-relevante Keywords oder sonstige Teaser hinzu. Also nichts, was man eben mal für eine Startseite ‘zur Probe’ zusammenschreibt. Was bestehende (fertige) Texte anbelangt, so kann es unter Umständen länger dauern, diese zu bearbeiten als ganz neue auf Basis der erarbeiteten Strategie zu schreiben. Vergleich: Falsch tapezierte Wand wieder schön machen ist schwieriger als eine leere neu zu tapezieren.

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